

Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts hat Chile sein Netz geschützter Naturgebiete kontinuierlich erweitert, um die außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt und Biodiversität des Landes für kommende Generationen zu bewahren.
Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Route der Parks von Patagonien (Ruta de los Parques de la Patagonia). Sie verbindet 17 Nationalparks auf einer rund 2.800 Kilometer langen Route von Puerto Montt bis Kap Hoorn und führt durch einige der spektakulärsten Landschaften Chiles, vorbei an Vulkanen, ursprünglichen Wäldern, Gletschern, Fjorden und durch die Weiten Patagoniens. Die Route macht zugleich die beeindruckende Vielfalt der geschützten Naturlandschaften im Süden Chiles erlebbar.
Zu den Höhepunkten entlang der Route zählt der Pumalín Douglas Tompkins Nationalpark mit seinen jahrtausendealten Alerce-Wäldern. Im Queulat Nationalpark beeindruckt der berühmte Hängegletscher Ventisquero Colgante. Der Cerro Castillo Nationalpark begeistert mit schroffen Berggipfeln und türkisfarbenen Lagunen. Weite Steppenlandschaften und eine vielfältige Tierwelt prägen den Patagonia Nationalpark. Weiter südlich bildet der weltberühmte Torres del Paine Nationalpark mit seinen markanten Granitgipfeln, Seen und Gletschern einen der spektakulärsten Höhepunkte der Route.

