Page 4 - Produktkatalog_travelArt_2020-21
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Der  Norden  Chiles  mit dem abgeschiedenen  Altiplano  liegt
       an den Grenzen zu Peru und Bolivien. In diesem Gebiet
       schneebedeckter Vulkane und einsamer Wüstenlandschaften

       eröffnet sich eine Welt bizarrer Fels- und Sandformationen,
       fauchender Geysire und endloser Salzseen, deren Kristalle wie
       Schnee in der Wüste erscheinen. Inmitten dieser Weite leuchten
       Lagunen in Türkis und Grün und am tiefblauen Himmel gleiten
       rosafarbene Flamingos dahin.

       Ruinen aus der Inka- und Vor-Inkazeit, Terrassenfelder der
       Aymara, verlassene Kupferminen und die Geisterstädte des
       Salpeterbooms – die mit der Erfindung der Ammoniak-Synthese

       von  einem  auf  den  anderen  Tag  verlassen  wurden  –  sind
       stumme Zeugen von Jahrtausenden bewegter Geschichte dieses
       scheinbar so unwirtlichen Landes. Die kleinen Dorfkirchen des
       Nordens stammen aus der Zeit der spanischen Eroberung und
       zählen zu den ältesten Kirchen in ganz Chile.

       Die vielfältige Tierwelt, die Sie hier erleben können, ist sicherlich
       ein Erlebnis besonderer Art: Alpakas, Lamas, Guanakos,
       Vizcachas (Nagetiere), Armadillos (Gürteltiere), Flamingos,

       Wildenten und hunderte anderer Vogelarten sind hier zu Hause.
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