
Südchile begeistert nicht nur mit atemberaubenden Landschaften, uralten Wäldern und spektakulären Nationalparks, sondern auch mit einer außergewöhnlichen Tierwelt, die zahlreiche seltene und endemische Arten beherbergt.

Darwinfuchs (Chiloé-Fuchs) – Eines der seltensten Säugetiere Chiles. Dieser kleine Fuchs ist an seinem dunklen Fell, den rötlichen Ohren und dem buschigen Schwanz zu erkennen. Benannt nach Charles Darwin, der die Art 1834 erstmals beschrieb, lebt er in den gemäßigten Regenwäldern der Insel Chiloé sowie im Nahuelbuta-Gebirge.

Pudú – der kleinste Hirsch der Welt – Der Pudú ist ein scheues, einzelgängerisches Tier, das in den dichten gemäßigten Wäldern Südchiles lebt. Er ernährt sich von Blättern, jungen Trieben, Früchten und anderen einheimischen Pflanzen. Aufmerksame Beobachter können ihn in Schutzgebieten entlang der Route der Parks Patagoniens, im Seengebiet sowie in der Region Aysén entdecken.

credits: Mogens Trolle

Der Huemul, Chiles Nationalhirsch, ist eine der symbolträchtigsten Tierarten des Landes. Er bewohnt die Berge, Wälder und Täler Patagoniens und steht aufgrund seines rückläufigen Bestands unter besonderem Schutz. Mit etwas Glück können Besucher den scheuen Hirsch im Nationalpark Cerro Castillo, im Nationalreservat Tamango, im Nationalpark Torres del Paine oder im Biologischen Reservat Huilo Huilo in seinem natürlichen Lebensraum beobachten.
Gemeinsam tragen diese einzigartigen Tierarten wesentlich zum ökologischen Gleichgewicht Südchiles bei und machen die Region zu einem wahren Paradies für Natur- und Tierliebhaber.

